Präsentation am Tag der Menschenrechte

Die Jugendlichen haben sich verschiedene Titel für ihr Projekt überlegt wie zum Beispiel „Asyl damals und heute“, „Länder treffen aufeinander“ oder „Land in Sicht in Kirchheim“.
Die deutliche Mehrheit entschied sich für „Über die Grenze und trotzdem begrenzt. Asyl in Kirchheim“. Der Titel bildet die Ambivalenz des Lebens von Flüchtlingen ab: Man hat es geschafft und ist Krieg und Verfolgung entkommen, hat die Grenze nach Europa, nach Deutschland überwunden, dennoch ist die Zuflucht unsicher und zeitlich begrenzt.

Neben dem Titel steht auch der Eröffnungstermin für die Ausstellungsintervention im Haus der Geschichte Baden-Württemberg fest: Am Tag der Menschenrechte anlässlich des Thementages „Flucht und Zuflucht. Asylgeschichten“ ist es so weit! Die „Museumsbesetzung“ wird eingerahmt von Vorträgen, Führungen, Workshops, Lesungen und Diskussionen zum Thema:

Programm 10. Dezember 2013:
Tag der Menschenrechte im Haus der Geschichte

Flucht und Zuflucht. Asylgeschichte(n)

10.00 – 11.00 Uhr
Migrationsgeschichte(n): Kuratorenführung Dr. Rainer Schimpf

11.00 – 12.30 Uhr für Schulklassen
Lesung Ali Schirasi „Die Wüste glimmt“
Kurzvortrag: Lebenswelten von Jungen und Mädchen im Iran
(Ali und Solale Schirasi)

14.00 – 15.30 Uhr
fliehen müssen: Workshop zu Zwangsmigrationen für Schulklassen

15.30 – 16.30 Uhr
Migrationsgeschichte(n): Kurzführungen

17.00 – 18.30 Uhr
Eröffnung Ausstellungsintervention
„Über die Grenze und trotzdem begrenzt. Asyl in Kirchheim“
Flüchtlingsjugendgruppe Chai;
Schülerinnen und Schüler Schlossgymnasium Kirchheim

19.00 – 21.00 Uhr
Lesung Ali Schirasi „Die Wüste glimmt“
anschließend:
Podiumsdiskussion: „Grenzen. Flüchtlinge gestern und heute“:
Moderation: Silke Arning (SWR)
Musik: Flüchtlingsband „Wüstenblume“ aus Kirchheim

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